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Gesunde Zähne.

Modern behandelt.

In unserer Praxis verbinden wir moderne Zahnmedizin
mit persönlicher Betreuung und langjähriger Erfahrung.

Für ein gesundes Lächeln, das bleibt.

Behandlungen

In unserer Zahnarztpraxis in Würzburg erhalten Sie eine umfassende Behandlung – von der Vorsorge bis zur spezialisierten Therapie. Mit modernen Verfahren sorgen wir dafür, dass Ihre Zähne langfristig gesund bleiben.

 

  • Prophylaxe & Zahnreinigung – für gesunde Zähne

  • Implantate & Zahnersatz – fester Halt und natürliche Ästhetik

  • Zahnfarbene Füllungen – unauffällig und langlebig

  • Wurzelbehandlung – Zahnerhalt durch präzise Technik

 

  • Parodontosebehandlung – gesundes Zahnfleisch

  • Kinderzahnheilkunde – einfühlsam und kindgerecht

  • Knirscherbehandlung – Schutz und Entlastung

    Vorbeugen, Prophylaxe

     

    Damit Ihre Zähne langfristig gesund bleiben: Mit regelmäßiger Vorsorge und professioneller Zahnreinigung beugen wir Erkrankungen frühzeitig vor.

    Mundhygiene

    Zähne richtig putzen – worauf es wirklich ankommt

    Gesunde Zähne entstehen nicht nur durch regelmäßiges Putzen, sondern vor allem durch die richtige Technik. Entscheidend sind zwei Dinge: Alle Zahnflächen müssen gereinigt werden – besonders die Zahnzwischenräume – und die Reinigung sollte gründlich, aber schonend erfolgen.

    zahnseide-1-small Das Eins, Zwei, Drei der Zahnseide

    Bass Technik_1 small Zahnbürsttechnik, die so genannte Basstechnik

    Wir versuchen die Neigung des Bürstkopfes zum Zahnfleisch hin an Fotos zu zeigen.

    Falsch: Bass Technik_4Bass Technik_2
    Richtig: Bass Technik_3Bass Technik_1[+]

    Das richtige Maß

    Zu starkes Putzen kann Zähne und Zahnfleisch schädigen. Häufige Folgen sind Zahnfleischrückgang, empfindliche Zahnhälse oder Abrieb der Zahnsubstanz. Verwenden Sie deshalb möglichst eine weiche Zahnbürste und üben Sie nur leichten Druck aus.

    Auch die Zunge sollte regelmäßig gereinigt werden, da sich dort ebenfalls bakterielle Beläge ansammeln können.

    Unser Rat: Putzen Sie Ihre Zähne regelmäßig, reinigen Sie die Zahnzwischenräume täglich und achten Sie auf eine schonende Technik. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen für langfristig gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch.

    Vorbeugend Behandeln

    Die beste Zahnbehandlung ist diejenige, die gar nicht erst notwendig wird. Deshalb steht bei der Prophylaxe die Vorbeugung von Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis im Mittelpunkt.

    Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Risiko für Zahnerkrankungen. Deshalb beginnt eine erfolgreiche Prophylaxe mit einer individuellen Analyse. Dabei berücksichtigen wir unter anderem Ihre Mundhygiene, bestehende Zahn- und Zahnfleischerkrankungen, Ernährungsgewohnheiten sowie erste Anzeichen von Karies oder Entzündungen.

    Auf dieser Grundlage können wir gemeinsam geeignete Maßnahmen festlegen, um Ihr persönliches Risiko zu reduzieren und Ihre Zahngesundheit langfristig zu erhalten.

    Zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen gehören:

    • individuelle Risikobestimmung
    • Mundhygienetraining
    • professionelle Zahnreinigung
    • Ernährungsberatung
    • Fluoridierungsmaßnahmen
    • Fissurenversiegelung bei geeigneten Zähnen
    • regelmäßige Kontroll- und Recalltermine

    Besonders wichtig ist dabei die professionelle Zahnreinigung. Sie entfernt Beläge auch an schwer zugänglichen Stellen und schafft optimale Voraussetzungen für die tägliche Zahnpflege zu Hause. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Mundhygiene individuell verbessern können.

    Bei Kindern und Jugendlichen kann zusätzlich eine Fissurenversiegelung sinnvoll sein. Dabei werden die tiefen Vertiefungen der Backenzähne versiegelt, um das Kariesrisiko deutlich zu reduzieren.

    Unser Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit Ihnen die Voraussetzungen für dauerhaft gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch zu schaffen.

    Fluoride

    Fluoride – wirksamer Schutz vor Karies

    Fluoride gehören zu den wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Karies. Sie stärken den Zahnschmelz, machen die Zähne widerstandsfähiger gegen Säureangriffe und können beginnende Schäden im Frühstadium wieder festigen (Remineralisation). Außerdem helfen Fluoride häufig bei empfindlichen Zahnhälsen.

    Ein großer Vorteil ist, dass Fluoride auch Bereiche erreichen, die mit Zahnbürste oder Zahnseide nur schwer zugänglich sind. Sie ergänzen die tägliche Mundhygiene und bieten zusätzlichen Schutz vor Karies.

    Immer wieder hören wir die Sorge, Fluoride seien schädlich. Tatsächlich gilt wie bei vielen Stoffen: Die Menge macht den Unterschied. In den empfohlenen Dosierungen sind Fluoride seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht und ein fester Bestandteil der modernen Kariesprophylaxe.

    Wie werden Fluoride angewendet?

    Die häufigste Fluoridquelle ist fluoridhaltige Zahnpasta. Für Kinder und Erwachsene gibt es unterschiedliche Konzentrationen, die auf das jeweilige Alter abgestimmt sind.

    Zusätzlich können je nach individuellem Kariesrisiko weitere Fluoridierungsmaßnahmen sinnvoll sein:

    • fluoridhaltige Zahnpasta
    • fluoridiertes Speisesalz
    • Fluorid-Mundspülungen
    • hochdosierte Fluoridgele, z. B. Elmex Gelée
    • Fluoridlacke in der Zahnarztpraxis

    Welche Maßnahmen für Sie oder Ihr Kind sinnvoll sind, hängt von der individuellen Situation ab. Deshalb beraten wir Sie gerne persönlich und erstellen bei Bedarf ein auf Ihr Risiko abgestimmtes Prophylaxekonzept.

    So lässt sich die tägliche Zahnpflege wirkungsvoll ergänzen und das Risiko für Karies langfristig reduzieren.

    Ernährungsberatung

    Zahngesunde Ernährung – gut für Zähne und Gesundheit

    Eine zahngesunde Ernährung ist im Grunde nichts anderes als eine gesunde Ernährung. Sie hilft nicht nur dabei, Karies und Parodontitis vorzubeugen, sondern unterstützt auch die allgemeine Gesundheit.

    Empfehlenswert sind vor allem frische, möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel, viel Obst und Gemüse sowie eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen. Auch Milchprodukte und andere calciumreiche Lebensmittel können zur Zahngesundheit beitragen.

    Übergewicht steht nicht nur mit verschiedenen Allgemeinerkrankungen in Zusammenhang, sondern kann auch das Risiko für Karies und Parodontitis erhöhen. Eine ausgewogene Ernährung kommt daher Ihren Zähnen ebenso zugute wie Ihrem gesamten Körper.

    Worauf Sie besonders achten sollten

    Besonders wichtig für die Zähne ist ein bewusster Umgang mit Zucker. Bakterien in der Mundhöhle wandeln Zucker in Säuren um, die den Zahnschmelz angreifen und Karies verursachen können. Problematisch ist dabei vor allem das häufige Naschen über den Tag verteilt.

    Verzichten oder reduzieren sollten Sie möglichst:

    • zuckerhaltige Getränke
    • Süßigkeiten zwischen den Mahlzeiten

    Wenn Sie Süßes essen, ist es günstiger, dies zu den Hauptmahlzeiten zu tun als ständig zwischendurch zu naschen.

    Auch zuckerfreie Kaugummis können sinnvoll sein. Sie regen den Speichelfluss an und unterstützen die natürliche Reinigung der Zähne. Besonders Kaugummis mit Xylit werden häufig empfohlen.

    Bei stark säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken wie Fruchtsäften, Softdrinks oder Zitrusfrüchten sollten Sie nach dem Verzehr nicht sofort die Zähne putzen. Warten Sie etwa 30 Minuten, damit der Speichel die Säuren neutralisieren kann.

    Unser Rat: Weniger Zucker, mehr frische Lebensmittel, ausreichend Wasser und eine gute Mundhygiene – damit schaffen Sie die besten Voraussetzungen für dauerhaft gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch.

    Erkennen, Diagnostik

    Durch moderne Diagnostik erkennen wir Veränderungen frühzeitig – bevor größere Behandlungen notwendig werden.

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    Vorgehensweise und Ausstattung

    Früher erkennen – gezielter behandeln

    Eine erfolgreiche Behandlung beginnt mit einer möglichst genauen Diagnose. Je früher Veränderungen erkannt werden, desto schonender und häufig auch einfacher können sie behandelt werden.

    Für die Diagnostik nutzen wir moderne Untersuchungsverfahren, die helfen können, Risiken und Schäden bereits in einem frühen Stadium sichtbar zu machen.

    Dazu gehören unter anderem:

    • Untersuchung nach gründlicher Zahnreinigung

    • Lupenbrille mit 6-facher Vergrößerung

    • hochauflösende digitale Fotos und Makroaufnahmen

    • digitales Röntgen mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung

    • Kaltlicht zur Darstellung von Schmelzrissen und versteckter Karies

    • Parodontaler Screening Index (PSI) zur Früherkennung von Parodontitis

    • Laserdiagnostik zur Unterscheidung von Karies und Verfärbungen

    Warum eine genaue Diagnose so wichtig ist

    Vor jeder Behandlung steht die sorgfältige Untersuchung. Nur wenn die Ursache eines Problems zuverlässig erkannt wird, kann eine passende Therapie erfolgen.

    Deshalb legen wir großen Wert auf eine umfassende Diagnostik. Moderne Vergrößerungssysteme, digitale Bildgebung und spezielle Diagnoseverfahren helfen dabei, auch kleine Veränderungen frühzeitig zu erkennen und den Behandlungsbedarf möglichst genau einzuschätzen.

    So schaffen wir die Grundlage für eine individuelle und möglichst substanzschonende Behandlung.

    Erkennen von Karies

    Warum saubere Zähne für die Diagnostik wichtig sind

    Eine genaue Kariesdiagnostik setzt saubere Zähne voraus. Karies entsteht meist an Stellen, an denen sich bakterielle Beläge dauerhaft ansammeln. Unter diesen Belägen können sich beginnende Schäden entwickeln, die bei der Untersuchung leicht übersehen werden.

    Deshalb erfolgt vor einer gründlichen Untersuchung zunächst die professionelle Zahnreinigung. Dabei werden Zahnstein, weiche Beläge und Verfärbungen entfernt. Erst danach können die Zahnoberflächen zuverlässig beurteilt werden.

    Das Prinzip ist einfach: Wer den Lack eines Autos auf kleine Schäden untersuchen möchte, würde das Fahrzeug vorher waschen. Genauso sollten auch die Zähne vor einer sorgfältigen Untersuchung gründlich gereinigt werden.

    So läuft die Untersuchung ab

    Nach der professionellen Zahnreinigung werden die Zähne systematisch untersucht. Dabei kommen moderne Hilfsmittel und eine optimale Beleuchtung zum Einsatz.

    Wichtige Schritte sind:

    • Entfernung von Zahnstein, Belägen und Verfärbungen

    • Sichtbarmachen von Problemstellen durch Anfärben der Beläge

    • Trocknen der Zahnoberflächen

    • Untersuchung bei starker Beleuchtung und Vergrößerung

    Gleichzeitig erhalten Sie wertvolle Hinweise, wie sich Ihre häusliche Mundhygiene weiter verbessern lässt. So können beginnende Veränderungen häufig früh erkannt und größere Schäden oft vermieden werden.

    Mikroskopische Diagnose

    Lupenbrille und Mikroskop – kleine Details früh erkennen

    Eine präzise Diagnose beginnt mit guter Sicht. Deshalb arbeiten wir bei Untersuchungen und Behandlungen grundsätzlich mit einer Lupenbrille. Die 6-fache Vergrößerung ermöglicht es, kleine Veränderungen deutlich früher zu erkennen, als dies mit bloßem Auge möglich wäre.

    Je früher ein Defekt entdeckt wird, desto schonender kann er häufig behandelt werden. Kleine Schäden lassen sich oft einfacher versorgen als fortgeschrittene Defekte, die bereits größere Teile des Zahnes betreffen.

    Bei Bedarf kommt zusätzlich ein dentales Mikroskop zum Einsatz. Dieses ermöglicht eine Vergrößerung von bis zu 40-fach und unterstützt insbesondere bei anspruchsvollen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

    Unser Ziel ist es, Veränderungen möglichst früh zu erkennen und Behandlungen so präzise und substanzschonend wie möglich durchzuführen.

    Diagnose per Röntgen

    Digitales Röntgen – wichtige Informationen sichtbar machen

    Zähne sind wie Eisberge: Ein großer Teil befindet sich unter dem Zahnfleisch oder ist von außen nicht sichtbar. Auch die Zahnzwischenräume lassen sich selbst mit Vergrößerungshilfen oft nur eingeschränkt beurteilen. Deshalb ist das Röntgen ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik.

    In unserer Praxis verwenden wir ausschließlich digitales Röntgen. Im Vergleich zu herkömmlichen Röntgenfilmen wird dabei deutlich weniger Strahlung benötigt. Gleichzeitig stehen die Aufnahmen sofort zur Verfügung und können direkt ausgewertet werden.

    Vorteile des digitalen Röntgens

    • deutlich reduzierte Strahlenbelastung

    • sofortige Darstellung der Bilder auf dem Monitor

    • Vergrößerung wichtiger Bereiche möglich

    • bessere Beurteilung durch digitale Bildbearbeitung

    • verständliche Aufklärung direkt am Bildschirm

    • sichere digitale Speicherung der Aufnahmen

    Durch digitales Röntgen können versteckte Karies, Entzündungen, Veränderungen an den Zahnwurzeln oder Knochenverluste häufig frühzeitig erkannt werden. Die Aufnahmen helfen dabei, Diagnosen präziser zu stellen und Behandlungen besser zu planen.

    Gleichzeitig können wir Ihnen die Befunde direkt am Bildschirm zeigen und verständlich erklären. So wird die Diagnose für Sie nachvollziehbar und transparent.

    Behandeln, Therapie

    Schonend und präzise: Wir behandeln Ihre Zähne mit modernen Methoden und erhalten, was möglich ist.

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    Wurzelkanalbehandlung

    Wurzelkanalbehandlung – den eigenen Zahn erhalten

    Eine Wurzelkanalbehandlung kann notwendig werden, wenn sich das Zahnmark im Inneren eines Zahnes stark entzündet hat oder bereits abgestorben ist. Ziel der Behandlung ist es, den natürlichen Zahn zu erhalten und Beschwerden dauerhaft zu beseitigen.

    Dabei werden die feinen Wurzelkanäle gereinigt, desinfiziert und anschließend bakteriendicht verschlossen. Der Zahn selbst und seine Wurzel bleiben erhalten – lediglich das erkrankte Gewebe im Inneren des Zahnes wird entfernt.

    Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig?

    Eine Entzündung des Zahnmarks entsteht häufig durch tiefe Karies, undichte Füllungen oder einen Unfall am Zahn. Typische Anzeichen können sein:

    • starke Zahnschmerzen
    • Empfindlichkeit auf Kälte oder Wärme
    • Druckschmerzen beim Kauen
    • Schwellungen im Bereich des Zahnes

    Manchmal verursacht ein abgestorbener Zahn jedoch auch lange Zeit keine Beschwerden und wird erst bei einer Kontrolluntersuchung entdeckt.

    Ist die Behandlung schmerzhaft?

    Viele Patienten verbinden eine Wurzelkanalbehandlung mit Schmerzen. Moderne Behandlungsmethoden und eine wirksame örtliche Betäubung ermöglichen heute jedoch in der Regel eine schmerzfreie Behandlung.

    In vielen Fällen kann die Wurzelkanalbehandlung bereits in einer Sitzung abgeschlossen werden.

    Warum lohnt sich der Zahnerhalt?

    Eigene Zähne sind die beste Grundlage für eine langfristige Mundgesundheit. Eine erfolgreiche Wurzelkanalbehandlung ermöglicht häufig den Erhalt eines Zahnes, der sonst entfernt werden müsste.

    Nach der Behandlung wird der Zahn mit einer stabilen Versorgung geschützt und kann oft noch viele Jahre seine Funktion erfüllen.

    Keramik, Komposit, zahnfarbene Füllungen

    Keramik, Komposit und zahnfarbene Versorgungen

    Für kleine und mittlere Defekte eignen sich moderne zahnfarbene Komposite. Diese Keramik-Kunststoff-Materialien können direkt im Zahn modelliert werden und ermöglichen eine ästhetische und substanzschonende Versorgung.

    Bei größeren Defekten kommen häufig Inlays, Teilkronen, Kronen oder Brücken aus Vollkeramik zum Einsatz. Durch moderne Klebetechniken kann der Zahn oft wiederhergestellt werden, ohne zusätzlich gesunde Zahnsubstanz entfernen zu müssen. Die Versorgungen werden individuell im zahntechnischen Labor angefertigt und anschließend dauerhaft mit dem Zahn verklebt.

    Das Ergebnis kommt in Funktion, Stabilität und Aussehen dem natürlichen Zahn sehr nahe.

    Vorteile von Keramikversorgungen

    • sehr natürliche Ästhetik
    • möglichst schonender Erhalt gesunder Zahnsubstanz
    • feste Verklebung mit dem Zahn und dadurch zusätzliche Stabilisierung
    • gute Kontrollmöglichkeiten der Versorgungsränder
    • Materialeigenschaften, die dem natürlichen Zahn ähnlicher sind als viele metallische Werkstoffe

    Unser Ziel ist es, beschädigte Zähne möglichst substanzschonend, funktionell und ästhetisch zu versorgen, damit sie langfristig gesund und belastbar bleiben.

    Dentale Implantate

    Zahnimplantate – natürlicher Ersatz für fehlende Zähne

    Fehlende Zähne können heute durch Implantate besonders natürlich ersetzt werden. Ein Implantat ersetzt nicht nur die sichtbare Zahnkrone, sondern auch die Zahnwurzel im Kieferknochen. Dadurch können häufig gesunde Nachbarzähne erhalten bleiben und herausnehmbarer Zahnersatz vermieden werden.

    Eigene Zähne sind immer die beste Lösung. Wenn jedoch ein Zahn verloren geht, sind Implantate oft die langfristigste und natürlichste Form des Zahnersatzes.

    Warum Implantate?

    Ein natürlicher Zahn besteht aus einer Krone und einer Wurzel. Die Besonderheit eines Implantats liegt darin, dass auch die fehlende Zahnwurzel ersetzt wird. Eine Implantatschraube wird im Kieferknochen verankert und bildet die stabile Grundlage für den späteren Zahnersatz.

    Dadurch entsteht eine Versorgung, die in Funktion, Stabilität und Aussehen dem natürlichen Zahn sehr nahekommt.

    Implantat oder Brücke?

    Eine Alternative zum Implantat ist die Brückenversorgung. Hierfür müssen jedoch häufig benachbarte Zähne als Träger genutzt und teilweise beschliffen werden.

    Implantate bieten dagegen mehrere Vorteile:

    • kein Beschleifen gesunder Nachbarzähne

    • sehr gute Hygienefähigkeit

    • hohe Stabilität

    • natürliches Aussehen

    • Erhalt der Knochensubstanz durch Belastung des Kieferknochens

    Gerade der Erhalt des Kieferknochens wird häufig unterschätzt. Nach Zahnverlust kann sich der Knochen im betroffenen Bereich mit der Zeit zurückbilden. Implantate können diesem Prozess entgegenwirken.

    Ablauf und Haltbarkeit

    Das Einsetzen eines Implantats ist heute ein bewährter Routineeingriff der modernen Zahnmedizin. Für viele Patienten ist die Belastung vergleichbar mit einer Zahnentfernung oder sogar geringer als erwartet.

    Bei sorgfältiger Planung, guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen besitzen Implantate eine sehr gute Langzeitprognose. In vielen Fällen funktionieren sie über viele Jahre oder Jahrzehnte zuverlässig.

    Implantate sind daher häufig die beste Möglichkeit, verloren gegangene Zähne funktionell und ästhetisch zu ersetzen.

    Knirschen, Kiefergelenksbeschwerden, Pressen

    Knirschen, Pressen und Kiefergelenksbeschwerden

    Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus) sind weit verbreitet. Häufig treten zusätzlich Beschwerden der Kaumuskulatur oder der Kiefergelenke auf. Typische Anzeichen sind:

    • Knacken oder Reiben im Kiefergelenk
    • Schmerzen vor den Ohren
    • Verspannungen der Kaumuskulatur
    • Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen
    • Abrieb und Schädigung der Zähne

    Bleibt das Knirschen über längere Zeit bestehen, können die Zähne erheblich an Substanz verlieren.

    Mögliche Ursachen

    Häufig steht Bruxismus mit Stress, Anspannung oder einer erhöhten Belastung im Alltag in Zusammenhang. Nicht jedes Knirschen ist jedoch stressbedingt. Auch bestimmte Medikamente oder seltenere neurologische Erkrankungen können eine Rolle spielen.

    Bei Kindern tritt Knirschen relativ häufig auf und gehört oft zur normalen Entwicklung. In vielen Fällen verschwindet es von selbst wieder.

    Welche Maßnahmen können helfen?

    Eine bewährte Möglichkeit ist die Aufbissschiene. Sie schützt die Zähne vor weiterem Abrieb und kann die Kiefergelenke entlasten. In unserer Praxis werden Schienen digital geplant und mittels modernem Intraoralscanner gefertigt – unangenehme klassische Abdrücke sind dabei meist nicht mehr erforderlich.

    Zusätzlich können folgende Maßnahmen sinnvoll sein:

    • regelmäßige Bewegung und Sport
    • Stressabbau im Alltag
    • Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training
    • bewusste Kontrolle von Pressgewohnheiten

    Viele Patienten profitieren bereits davon, wenn sie tagsüber häufiger darauf achten, die Zähne nicht aufeinanderzupressen.

    Die „Ruheschwebe“ des Unterkiefers

    Im entspannten Zustand sollten die Zähne normalerweise keinen Kontakt haben. Die Zahnreihen berühren sich nur kurzzeitig beim Kauen oder Schlucken.

    Diese entspannte Haltung des Unterkiefers wird in der Zahnmedizin als „Ruheschwebe“ bezeichnet. Wer häufig presst oder knirscht, kann lernen, diese lockere Position bewusst einzunehmen und dadurch die Belastung für Zähne, Muskulatur und Kiefergelenke zu reduzieren.

    Je nach Ursache und Ausprägung stehen darüber hinaus weitere diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung, die individuell besprochen werden können.

    Ästhetische Behandlungen
    Kurz: Ästhetische Zahnheilkunde berücksichtigt neben Farbe, Form und Stellung der Zähne auch das Zahnfleisch, die Lippen, das ganze Gesicht, aber auch Geruch, Aussprache, das Schmecken, das Tasten und Fühlen im Mundbereich und noch mehr. Es geht nicht nur um möglichst „weiße“ Zähne.

    Schöne, helle, „weiße“ Zähne

    Gut, schöne „weiße“ Zähne sind enorm wichtig. Aber es gibt weniger beachtete Aspekte der Schönheit, die auch bedeutsam sind. Neben den Zähnen selbst spielt der Anblick des gesunden Zahnfleischs eine wichtige Rolle. Es macht einen Unterschied, ob das Zahnfleisch, sofern man es sieht, gesund und blassrosa ist oder ob es entzündet, tiefrot und geschwollen aussieht. Zahnfleischrückgang beeinträchtigt unter Umständen die Ausstrahlung, auch wenn freiliegende Zahnhälse vielfach nichts mit Parodontose, sondern mit einem zu aggresivem Putzverhalten zu tun haben. Parodontose selbst ist natürlich auch äthetisch ein kleines Fiasko. Wacklige Zähne, vereiterte, entzündete Zahnfleischtaschen und schließlich der Zahnverlust sind nicht sexy.

    Natürlich zeigt man niemanden die Zunge, es sei denn, man ist ein Physikgenie. Wird aber die Zunge doch einmal sichtbar, sollte sie rosa und ohne weißliche oder gelbliche Beläge sein.

    Somit finden wir allein beim Sehen und Aussehen neben den Zähnen selbst, das Zahnfleisch, die Lippen, das gesamte Gesicht, das durch die zahnärztliche Behandlung verbessert, aber auch bei Nichtbeachtung der verschiedenen Aspekte nachteilig verändert werden kann. Bespiele kennt jeder zur Genüge. Hinzu kommt noch die Mimik, denn der Mundbereich kann sehr differenziert Stimmungen, Gefühle und Befindlichkeiten ausdrücken.

    Riechen, Mundgeruch

    Zum Zungenbelag, der regelmäßig beim Zähneputzen mit entfernt werden sollte, gehört auch die Vermeidung unangenehmer Gerüche aus der Mundhöhle. Frischer Atem ist ein bedeutender Gesichtspunkt dentaler Ästhetik.

    Hören und Sprechen

    Selten wird die schöne, wohlklingende Aussprache bedacht. Aber auch sie hängt wesentlich mit den gesunden Zähnen zusammen und ist eine Frage der Ästhetik. Kinder lispeln im Zahnwechsel. Fast jeder kennt auch das feuchte Lispeln eines berühmten deutschen Literaturpapstes mit gewaltigen Frontzahnlücken.

    Schmecken

    Ästhetik zielt auf den Geschmack. Das kann man ganz wörtlich nehmen. Wie sehr die Gaumenplatte einer Totalprothese den Genuss eines guten Essens mit Getränken stört, kann man sich vorstellen, ohne selbst die Erfahrung gemacht haben zu müssen. Mit gesunden Zähnen schmeckt das Essen besser, lässt sich gut kauen und Speisereste bleiben weder zwischen den Zähnen hängen, noch unter Brücken oder Prothesen. Mit intakten Zähnen erreicht man erst den vollkommenen kulinarischen Genuss.

    Tasten und Fühlen

    Kommt noch der Tastsinn hinzu. Sie denken sich, was um alles in der Welt hat denn nun der Tastsinn mit dentaler Ästhetik zu tun? Lippen und Zunge sind neben den Fingerkuppen unsere besten Tastorgane. Auch mit diesen Sinnen empfindet man Schönheit. Wie angenehm fühlen sich doch glatte, saubere und wohlgeformte Zähne nach dem Zähneputzen an. Und wie unangenehm ist demgegenüber die Rauigkeit von Zahnbelag und Zahnstein.

    Wir haben gezeigt, wie dentale Schönheit mit allen fünf Sinnen empfunden und genossen wird. Dabei können zunächst als unwichtig erscheinende Gesichtspunkte bedeutend werden. Aussehen, Geruch, Klang und Trockenheit der Aussprache, Geschmack und Tastsinn bereiten Kummer oder aber auch Freude.

    Wir helfen Ihnen gerne, kleinere oder größere ästhetische Fehler zu vermeiden und zu korrigieren. Schon bestehende Schönheit und Natürlichkeit wird bewahrt und erhalten.

    Kinder
    Kurz: Der Zahnarzttermin sollte selbstverständlich werden. Kommen Sie mit Ihrem Kind schon, wenn der erste Zahn durchbricht.

    Sie denken Kinderbehandlung ist schwierig, Heulen, Toben, verzweifelte Ungeduld. Lassen Sie sich überraschen:

    Kinderbehandlung ist meistens gar kein Problem. Wir sollten auch keines daraus machen.

    Was können die Eltern tun? Eigentlich ist gar nicht viel zur Vorbereitung auf einen Zahnarztbesuch nötig. Vielleicht nehmen Sie Ihr Kind einfach einmal mit, wenn Sie selbst zur Kontrolle kommen. Sie können auch Rollenspiele zur zahnärztlichen Untersuchung machen.

    Wichtig ist, dass der Zahnarzttermin ganz selbstverständlich zur Routine wird. Machen Sie keine Staatsaffäre daraus. Kommen sie mit Ihrem Kind schon, wenn der erste Zahn durchbricht.

    Weiterhin ist wichtig, dass Kinder mit dem gleichen Respekt behandelt werden, wie Erwachsene.

    Das Zeitfenster für Kinderbehandlung ist kleiner, denn für Kinder vergeht Zeit viel, viel langsamer. Eine viertel Stunde ist schon eine Ewigkeit. Deshalb sollte die Behandlung wie am Schnürchen laufen und sehr zügig, nicht aber hektisch durchgeführt werden. Darum sind auch lange Gespräche oder gar Diskussionen mit den Kindern oder aber auch mit den Eltern am Termin höchst ungünstig.

    Was sollte man vermeiden?

    Erst zum Zahnarzt, wenn das Kind schon Schmerzen hat. Das erste Zahnarzterlebnis wird dann weniger erfreulich und die Begeisterung bei kommenden Zahnarztbesuchen hält sich zunächst in Grenzen.

    Dem Kind lang und breit erklären, dass es bestimmt gar nicht weh tut und es ganz bestimmt auch gar keine Angst haben muss. Damit erreicht man meistens das Gegenteil. Also keine gute Idee.

    Was kann man bei Kindern machen?

    Vor allem Vorbeugen [+]

    Wie bei jeder Behandlung ist auch bei der Kinderbehandlung Vertrauen wichtig. Das gilt auch für das Vertrauen der Eltern in den Zahnarzt. Sind die Eltern misstrauisch, dann spiegelt das Kind dieses Misstrauen. Sind die Eltern vertrauensvoll, dann hat auch das Kind Zuversicht.

    In unserer Praxis gelingt es dem Zahnarzt, sich direkt mit den Kindern zu verständigen. Eine Zwischenrede der Eltern oder gar eine Vermittlung durch eine Zahnarzthelferin ist nicht nötig.

    Wenn ernste Probleme bestehen, können wir sie lösen. Das reicht vom Mundhygienetraining bis zur Wurzelbehandlung bei Milchzähnen. Auch hier entsteht durch den Erfolg Freude. Wir erzielen, ohne gekünstelt zu wirken, eine wirklich positive Verstärkung.

    Warum Kinder- und Familienbehandlung?

    • Vorbildfunktion der Eltern

    • Verantwortung der Eltern

    • Eltern müssen saniert sein und gute Mundhygiene praktizieren, sonst werden krankmachende Keime auf die Kinder übertragen. Probleme bei den Eltern können sein: kariöse Löcher, undichte Füllungsränder, undichte Kronenränder, schlechte Mundhygiene.

    Parodontose
    Kurz: Parodontose ist eine häufige, meist schmerzfreie, bakterielle Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates. Unbehandelt werden die Zähne durch den fortschreitenden Knochenverlust locker und fallen schließlich aus.
    • Eine ursächliche Behandlung ist möglich.
    • Der bakterielle Biofilm auf den Wurzeloberflächen in den Zahnfleischtaschen wird in regelmäßigen Abständen entfernt.
    • Knochen kann wieder aufgebaut werden.
    • Die Erfolgsaussichten sind gut.

    (Unser Merkzettel für Parodontitispatienten)

    Parodontose ist ein lästiges Thema. Das hat mehrere Gründe. Zunächst gehen im Spätstadium der Parodontose sehr viele Zähne verloren.

    Demgegenüber sind die Frühphasen der Parodontose für den Patienten nicht bemerkbar und selbst bei der zahnärztlichen Kontrolle können Befunde übersehen werden.

    Es kommt noch hinzu, dass in den meisten Fällen die Parodontose auch in weit fortgeschrittenen Stadien schmerzfrei verläuft. Der Patient selbst merkt häufig erst etwas von seiner Erkrankung, wenn die Zähne schon locker sind. Dann ist es für eine Behandlung fast schon zu spät. Man wird in solchen Spätstadien aber auch in früheren Phasen versuchen Knochen zu regenerieren. Das erfordert ein offenes operatives Vorgehen mit entsprechend hohem Aufwand. Dennoch können diese Maßnahmen sinnvoller sein, als den Zahnverlust abzuwarten, oder die Zähne gleich zu opfern.

    Die häufigste Form der Parodontose, die chronische Parodontitis, verläuft, wie der Name schon sagt, chronisch. Das verlangt kontinuierliche Anstrengungen vom Patienten und auch von der Praxis.

    Ursächlich für die Parodontitis ist eine bakterielle Infektion der Zahnfleischtaschen. Die bakterielle Entzündung führt zu einer schrittweisen Zerstörung des Zahnhalteapparates. Besonders der Alveolarknochen, der den Zahn im Kiefer verankert, wird abgebaut. Das Zahnfleisch ist nur die oberste sichtbare Schicht des Zahnhalteapparates, würde aber für sich alleine den Zahn nicht fest im Kiefer halten können. Entscheidend für die feste Verankerung der Zähne im Kiefer ist der Knochen.

    Was tut man zunächst bei der Parodontosebehandlung? Es ist erst einmal ganz einfach und auch gar nicht so schmerzhaft oder zeitintensiv: Man entfernt den bakteriellen Biofilm aus den parodontalen Taschen. Damit beseitigt man die Ursache der Parodontitis, man kann also kausal behandeln.

    Der bakterielle Biofilm wird zumeist mit ganz feinen Ultraschallspitzen unter örtlicher Betäubung entfernt. Die Ultraschallspitzen werden mit einem Desinfektionsmittel gekühlt und gleichzeitig werden dadurch die Taschen gespült und gereinigt.

    In manchen Fällen kann mit und nach der Behandlung auch eine Antibiotikatherapie erfolgen.

    Somit rückt man dem bakteriellen Biofilm von drei Seiten zu Leibe:
    1. Mechanische Entfernung
    2. Chemische Desinfektion
    3. Antibiose
    Was passiert, wenn die Taschen gereinigt sind?

    Zwei Dinge passieren. Zum einen heilen die Taschen langsam wieder zu und der Zahnhalteapparat regeneriert sich. Wenn das alles wäre, dann wäre es gut und die Erkrankung wäre beseitigt. Dagegen arbeiten aber die kleinen Tierchen, die Bakterien, die nach der Taschenreinigung die parodontalen Taschen langsam wieder rekolonisieren. Also die gute Entwicklung ist, dass die Taschen von unten (vom Taschenboden aus) zuheilen. Die Seite der Erkrankung, die die Angelegenheit chronisch macht, ist die Reinfektion der Taschen.

    Was kann man dagegen tun, dass die Reinfektion der Taschen erfolgt? Einmal kann der Patient zu einer optimalen Mundhygiene angeleitet werden.

    Zum anderen gehört zur Parodontosebehandlung die regelmäßige Kontrolle und Nachreinigung der noch bestehenden Taschen alle zwei bis sechs Monate.

    Das heißt, wenn der Patient mit einer starken oder auch mittelschweren Parodontitis nicht regelmäßig bei uns zur Kontrolle erscheint und dann auch die noch bestehenden reinfizierten Taschen reinigen lässt, hat er gute Chancen, dass sich sein Zustand chronifiziert und verschlechtert. Die strenge, konsequente und unermüdliche Nachsorgebehandlung ist notwendiger Bestandteil der Parodontitistherapie. Wer die Kosten oder die Zeit scheut, sollte sich fragen, ob er lieber die gesundheitlichen und finanziellen Kosten einer fortschreitend chronischen Parodontitis einschließlich Zahnverlust tragen möchte.

    Wir bieten Ihnen eine sinnvolle Möglichkeit: regelmäßige und konsequente Nachsorgetherapie bis Sie gesund sind oder Ihr Zustand wenigstens stabil ist. Sie beseitigen in diesem Falle eine chronische Entzündung im Mund- und Kieferbereich. Damit beseitigen Sie auch Risiken für andere Organsysteme, die eine chronische Parodontitis mit sich bringt. Und Sie behalten Ihre Zähne.

    Die unterstützende Nachsorgetherapie (Periodontal Maintenance – PM) erscheint somit als ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Parodontosebehandlung. Eine nur einmalige Reinigung der parodontalen Taschen dürfte zur Vermeidung von Zahnverlust weniger effektiv sein [1]. Chambrone et al. stellen in ihrer Übersichtsarbeit allerdings einen Mangel an methodisch guten Untersuchungen zur parodontalen Nachsorgebehandlung fest 2.

    Referenzen:

    1. Miyamoto, T. (2008). „Meticulous Periodontal Maintenance for the Patients with Reestablished Periodontal Health may Significantly Reduce the Incidence of Tooth Loss.“ Journal of Evidence Based Dental Practice 8(2): 81-82.
    2. Chambrone, L., D. Chambrone, et al. (2010). „Predictors of tooth loss during long-term periodontal maintenance: a systematic review of observational studies.“ J Clin Periodontol 37(7): 675-684.
    3. Unser Merkzettel für Parodontitispatienten. Zahnarztpraxis Dr. Kuhmann, Würzburg.

    Nachsorgen, Kontrolle

    Auch nach der Behandlung begleiten wir Sie weiter – für dauerhaft stabile Zahngesundheit.

    Close-Dummy
    Kontrolltermine
    Kontrollabstände werden mit den Patienten individuell vereinbart. Als Faustregel gilt:

    Patienten mit vollkommen gesunden Zähnen (keine Füllungen usw.) und geringer Zahnsteinbildung: einmal jährlich; Patienten mit durchschnittlichem Risiko: halbjährlich; Parodontosepatienten, Kinder und Erwachsene mit hohem Kariesrisiko: drei- oder viermal jährlich.

    Vorbeugen
    Kommen Sie bitte regelmäßig zur Nachsorge und Vorbeugung. Wir bieten ein sehr gutes Recall-System an und erinnern Sie, wenn Sie möchten, an den nächsten Vorsorgetermin. Üblicherweise wird in entwickelten Industrieländern für Patienten mit einer durchschnittlichen Mundgesundheit ein halbjährlicher Kontrollabstand empfohlen. Im politischen Geschäft heißt es, nach der Wahl ist vor der Wahl. Beim Zahnarzt sollte es genau anders sein. Nach der Behandlung sollte nicht vor der nächsten Behandlung sein. Der Zahnarzt sollte nicht „auf das nächste Loch warten.“
    Nachsorge
    Es schließt sich an die Behandlung also die regelmäßige Nachsorge an, mit dem Ziel weitere Schäden zu verhindern. Insofern ist die Nachsorge auch eine Vorsorge. Wir sind sehr stolz, dass das bei unseren Patienten in der Regel gelingt und wir dauerhaft stabile Verhältnisse herstellen können. Der Hauptverdienst liegt dabei allerdings nicht so sehr in unserer Praxis, sondern bei unseren Patienten selbst. Wir zeigen nur die Richtung, den Weg muss der Patient über weite Strecken alleine und eigenverantwortlich gehen.

    Wenn es gewünscht wird, erinnern wir Sie an Ihre Vorsorgetermine. Dabei wird von uns der für Sie passende Abstand zwischen den Terminen berücksichtigt.

    Gebühren und Vergütung

     

    • Für jede Behandlung wird, soweit vorhanden und medizinisch vertretbar, eine reine Kassenleistung ohne private Zusatzleistungen und ohne Mehrkosten angeboten.
    • Wir kalkulieren so, dass die Rechnung niemals den Kostenplan übersteigt.
    • Bei der Erstattung der gesetzlichen Krankenkassen, privater Zusatzversicherungen und privater Vollversicherungen, sowie der Beihilfestellen unterstützen wir unsere Patienten nach Kräften.
    • Wenn der Patient einen Eigenanteil hat, wird von uns immer ein Kostenplan erstellt.
    • Bei Studententarifen privater Krankenversicherungen berücksichtigen wir die Faktorbegrenzungen.